
Ich wollte immer einen Hund – und sagte trotzdem jahrelang «nein»
Ich schreibe diese Story aus einem einfachen Grund: Ich hätte vieles gerne früher gewusst. Nicht, weil wir es «falsch» gemacht haben – sondern weil ich am Anfang unterschätzt habe, wie sehr ein Hund den Alltag umkrempelt.
Ich wollte seit Kindesbeinen einen eigenen Hund. Bei meinen Eltern gab es nie einen – Zeitgründe, hiess es. Später kamen neue Gründe dazu: Arbeit, Familie, ein Kopf voll To-do’s. Ich bin seit rund 25 Jahren Unternehmer im IT-Bereich, habe zwei Söhne (heute 15 und 12) und ein dicht gefülltes Leben.
Als gegen Ende der Corona-Zeit am Familientisch das Thema Hund immer wieder aufploppte, war ausgerechnet ich der Bremser. Ein Hund ist nicht nur «herzig» – ein Hund ist Alltag. Ein Jahrzehnt Alltag. Ein «Ja» am Küchentisch ist später auch ein «Ja» am Montagmorgen um 06:30 Uhr, wenn’s draussen regnet und die Laune eher … sagen wir … ausbaufähig ist.
